Zwei schwarze Solarmodule an einem Balkongeländer im Abendlicht, dahinter die Stadt
Strom-Daheim

Dein Strom.
Dein Balkon.

Balkonkraftwerk, Wallbox, E-Auto und Stromsparen. Verständlich gerechnet, mit geprüften Quellen.

Zwei Module.
Rund 700 kWh im Jahr.

Was mittags vom Dach kommt, muss in der Wohnung ankommen. Darum geht es auf dieser Seite.

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Nahaufnahme einer schwarzen Solarzelle mit silbernen Leiterbahnen im Streiflicht
800 Watt

Mehr darf nicht.
Mehr muss auch nicht.

800 Watt am Wechselrichter, bis zu 2.000 Watt Module. Das ist seit dem Solarpaket I die Grenze für das vereinfachte Verfahren.

Eigenverbrauch

Nur was du selbst nutzt,
spart Geld.

Der Rest fließt ohne Vergütung ins Netz. Haushalte ohne Speicher nutzen im Schnitt 55 bis 70 Prozent ihres Solarstroms selbst.

Matt-schwarze Wallbox an einer Betonwand, das Ladekabel steckt in einem Elektroauto mit grün leuchtendem Ladeport
Wallbox

Laden, wo das Auto
ohnehin steht.

11 kW an der Wand statt 2,3 kW aus der Steckdose. Welche Box zu Haus und Auto passt, was Elektriker und Anmeldung kosten.

Zur Wallbox-Anleitung

Zuhause laden ist
meist am günstigsten.

Mit dem eigenen Stromtarif, ohne Ladesäulen-Aufschlag. Und mit Solarstrom vom Dach noch einmal billiger.

Elektroauto in einer Einfahrt zur blauen Stunde, an einer Wallbox neben der Haustür angeschlossen, Solarmodule auf dem Dach
E-Auto

Was eine Ladung
wirklich kostet.

Zuhause, unterwegs, mit Sonne: die Rechnung pro 100 Kilometer, ehrlich und ohne Marketing.

Ladekosten berechnen
40,39 ctpro kWh in der Grundversorgung (25.10.2026)
31,13 ctpro kWh im günstigsten Tarif
300 €+Unterschied im Jahr bei 3.500 kWh
Blick vom Balkon in ein warm beleuchtetes Wohnzimmer bei Nacht
Stromsparen

Abends läuft alles.
Mittags scheint die Sonne.

Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner in die Mittagszeit legen hebt den Eigenverbrauch – oft günstiger als jeder Speicher.

Rechne es durch.

Der Rechner darunter nutzt einen durchschnittlichen deutschen Tag. Schieb die Uhrzeit und sieh, wie viel Solarstrom in deiner Wohnung landet.

Rechner

Wann liefert dein Balkonkraftwerk Strom?

Schieb die Uhrzeit. Gelb ist, was du selbst nutzt. Blau ist dein Verbrauch.

Solarstrom, selbst genutztÜberschuss ins NetzDein Verbrauch

Deine Zahlen

Vier Regler. Dein Ergebnis.

Stell Module, Verbrauch, Strompreis und Anschaffung so ein, wie es bei dir aussieht. Die Zahlen rechts rechnen sofort mit.

Orientierung für den Strompreis: Am 25.10.2026 lag die Grundversorgung im Schnitt bei 40,39 ct/kWh, der günstigste Tarif bei 31,13 ct/kWh (3.500 kWh/Jahr, stromauskunft.de).

Ersparnis im ersten Jahr
bis sich die Anlage bezahlt hat
Solarstrom, den du selbst nutzt
Gewinn nach 15 Jahren
15 Jahre

So entwickelt sich dein Geld.

Unter der Nulllinie steckst du noch im Minus. Die Rechnung geht von 2 % Strompreisanstieg und 0,5 % Leistungsverlust pro Jahr aus.

Stromsparen

Welche Geräte kosten dich am meisten?

Stell die tägliche Nutzung ein. Der Strompreis kommt aus dem Regler oben.

Sets

Balkonkraftwerk-Sets im Vergleich.

Fünf Komplettsets, die bei Amazon gelistet sind. Technische Angaben aus den Produkttiteln der Händler (Stand 25.10.2026). Preise ändern sich dort fast täglich, deshalb nennen wir keine. Die Links sind PartnerlinksAnzeige

SetModuleWechselrichterFür wen
Anker SOLIX 910 W2 × 455 W IBC-Module, Zubehör, WLAN910 Wp600/800 W, per App umschaltbarStandard-Balkon, wer eine App zur Ertragsanzeige willBei Amazon ansehen
Anker SOLIX RS40 830 Wp2 × 415 W, ohne Halterung830 Wp800 W (ab Werk auf 600 W gedrosselt, OTA-Update)Wer schon eine Halterung hat oder flach auflegtBei Amazon ansehen
Solakon 900 W2 × 450 W bifazial, 5 m Kabel, ohne Halterung900 Wp800 WPreisbewusste, Module mit Rückseiten-Ertrag für helle FassadenBei Amazon ansehen
Set mit Speicher: Solarbank E1600 + 880 WJA Solar bifazial Full Black, 1,6 kWh Speicher880 WpAPsystems 800 WHaushalte mit Abendverbrauch, siehe Speicher-Ratgeber untenBei Amazon ansehen
Anker SOLIX Balkonkraftwerk mit SpeicherKomplettset mit Solarbank, Details beim Händlersiehe Angebot800 WWer alles aus einer Hand willBei Amazon ansehen

Worauf du beim Set achtest

  • Wechselrichter mit 800 W. Das ist seit dem Solarpaket I die Grenze für das vereinfachte Verfahren. Ältere Sets sind oft auf 600 W gedrosselt und lassen sich per Update öffnen.
  • Modulleistung bis 2.000 W. Mehr Module als der Wechselrichter verarbeiten kann, bringen morgens, abends und im Winter mehr Ertrag. Zwei Module mit je 450 W sind heute Standard.
  • Halterung passend zum Ort. Viele günstige Sets kommen ohne Halterung. Für Balkongeländer, Flachdach oder Fassade brauchst du jeweils eine andere.
  • Kabellänge und Stecker. 5 m reichen meist. Schuko ist in der Praxis üblich, eine Wieland-Dose ist nicht mehr Pflicht.
  • Qualität ist nicht gleich. Stiftung Warentest hat im Mai 2025 acht bifaziale 800-Watt-Sets für 330 bis 580 Euro geprüft: Nur zwei waren gut, fünf fielen durch, vor allem wegen Stabilität und Sicherheit. Die Namen der Guten stehen hinter der Bezahlschranke von test.de.
Ratgeber · Stand 25. Oktober 2026

Balkonkraftwerk mit Speicher: Lohnt sich der Akku?

Ein Balkonkraftwerk liefert mittags am meisten Strom. Genau dann sind viele Wohnungen leer. Was der Haushalt nicht sofort verbraucht, fließt ohne Vergütung ins Netz. Ein Speicher soll diesen Mittagsstrom in den Abend retten. Die Frage ist nur, ob der Akku sein Geld wieder einspielt.

Wie viel Strom bleibt heute ungenutzt?

Ein 800-Watt-Gerät erzeugt unter guten Bedingungen rund 550 kWh im Jahr, so der TÜV-Verband. Davon nutzen Haushalte ohne Speicher im Schnitt nur 55 bis 70 Prozent selbst. Der Rest geht ins Netz. Bei einem größeren Set mit vier Modulen ist der Anteil noch kleiner, weil die Mittagsspitze deutlich über dem Grundverbrauch liegt.

Was ein Speicher kostet

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen nennt als typischen Preis 200 bis 400 Euro pro Kilowattstunde Kapazität. Die meisten Geräte für Balkonkraftwerke haben 1,5 bis 5 kWh und lassen sich mit Zusatzmodulen erweitern. Einfache Modelle gibt es ab unter 300 Euro, kleine Speicher unter 1 kWh laut Öko-Test ab etwa 400 Euro. Hersteller geben über 6.000 Ladezyklen und meist 10 Jahre Garantie an. Als Faustformel empfiehlt die Verbraucherzentrale etwa 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch.

Die Rechnung, einmal klein und einmal groß

Die folgenden beiden Beispiele sind Modellrechnungen von Strom-Daheim mit den genannten Annahmen. Sie ersetzen keine Messung in deiner Wohnung.

Fall 1: Zwei Module, 800 Wp, Single- oder Paarhaushalt. Ertrag etwa 700 kWh im Jahr. Ohne Speicher werden 60 Prozent selbst genutzt, mit einem 1,6-kWh-Speicher etwa 80 Prozent. Der Speicher rettet damit rund 140 kWh pro Jahr. Bei 31 ct/kWh sind das etwa 43 Euro, bei 40 ct/kWh in der Grundversorgung etwa 56 Euro. Kostet der Speicher 320 bis 640 Euro (200 bis 400 Euro pro kWh), dauert es 6 bis 15 Jahre, bis er sich bezahlt gemacht hat. Das ist nah an der Garantiezeit.
Fall 2: Vier Module, 1.800 Wp, Familie mit Abendverbrauch. Ertrag etwa 1.600 kWh im Jahr. Ohne Speicher nutzt der Haushalt 40 Prozent selbst, mit einem 2,7-kWh-Speicher etwa 75 Prozent. Der Speicher rettet rund 560 kWh pro Jahr, also 174 Euro bei 31 ct/kWh oder 224 Euro bei 40 ct/kWh. Bei einem Speicherpreis von 540 bis 1.080 Euro liegt die Amortisation bei 2,5 bis 6 Jahren.
6–15 JahreAmortisation des Speichers bei zwei Modulen (Fall 1)
2,5–6 JahreAmortisation des Speichers bei vier Modulen (Fall 2)

Das deckt sich mit der Einschätzung der Verbraucherzentralen: Bei Anlagen mit ein oder zwei Modulen lohnt sich ein Speicher oft nicht, bei vier oder fünf Modulen kann er sinnvoll sein, vor allem wenn er günstig ist. Händler rechnen in ihren Beispielen mit 80 Prozent Eigenverbrauch und Amortisation in zwei bis drei Jahren; dort steckt aber meist ein Komplettset mit deutlich mehr Modulleistung dahinter, und die Zahl gilt für das ganze Set, nicht für den Speicher allein.

Was die Rechnung kippen kann

  • Dein Tagesprofil. Wer im Homeoffice arbeitet oder mittags kocht, nutzt den Strom ohnehin direkt. Dann bleibt für den Speicher wenig übrig.
  • Verluste. Laden, Speichern und Entladen kosten Energie. Rechne grob mit 10 bis 15 Prozent weniger, als die Module in den Akku schicken.
  • Winter. Von November bis Februar liefert die Anlage so wenig, dass der Speicher oft leer bleibt. Die Ersparnis entsteht fast nur von März bis Oktober.
  • Frost und Hitze. Starke Temperaturschwankungen lassen Akkuzellen schneller altern. Ein geschützter, belüfteter Platz verlängert die Lebensdauer; manche Geräte haben dafür eine Heizung.
  • Strompreis. Jeder Cent mehr pro kWh macht den Speicher attraktiver. Bei 40 ct in der Grundversorgung rechnet er sich deutlich schneller als bei einem günstigen Neukundentarif. Dann ist aber meist der Tarifwechsel die bessere erste Maßnahme.

Die günstige Alternative: Verbrauch verschieben

Bevor du mehrere hundert Euro ausgibst, teste das Gegenteil: Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner mit Zeitschaltuhr oder Startzeitvorwahl auf die Mittagszeit legen. Das hebt den Eigenverbrauch ohne Akku. Im Rechner oben siehst du den Effekt, wenn du den Grundverbrauch erhöhst und die Uhrzeit auf 13 Uhr schiebst.

Wenn du dich für einen Speicher entscheidest

  • Kapazität nach Faustformel wählen: etwa 1 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch, lieber erweiterbar als zu groß.
  • Auf eine Konformitätserklärung nach VDE-AR-N 4105 achten.
  • Den Speicher im Marktstammdatenregister angeben. Bei einem Komplettset fragt das Formular des Balkonkraftwerks danach. Laut homeandsmart ist ein Speicher zusätzlich beim Netzbetreiber zu melden, unabhängig von Größe und Anschlussart.
  • Erst messen, dann kaufen: Ein Strommessgerät an der Steckdose oder die App des Wechselrichters zeigt dir nach zwei Wochen, wie viel Überschuss du wirklich hast.

Kurz gesagt

Zwei Module ohne Speicher sind fast immer die schnellste Rendite. Ein Speicher lohnt sich, wenn die Anlage groß ist, der Verbrauch abends liegt und du den Akku günstig bekommst. Die Faustformeln oben sind Orientierung, dein Zähler hat das letzte Wort.

Quellen
  1. Verbraucherzentrale Niedersachsen: Batteriespeicher für Balkonkraftwerke: Lohnt sich das? (Stand 01.07.2026) verbraucherzentrale-niedersachsen.de
  2. Öko-Test: Balkonkraftwerk: Wann lohnt sich ein Batteriespeicher? (zuletzt geändert 26.08.2026) oekotest.de
  3. Stiftung Warentest: Balkonkraftwerke im Test (22.05.2025, aktualisiert 17.07.2025) test.de
  4. homeandsmart: Balkonkraftwerk anmelden 2026 (aktualisiert 02.04.2026) homeandsmart.de
  5. inFranken.de (Anzeige): Balkonkraftwerk 2026: Wann sich ein Speicher wirklich lohnt (16.10.2026), Händlerrechnung mit 80 % Eigenverbrauch infranken.de
  6. stromauskunft.de: Aktuelle Strompreise am 25. Oktober 2026 stromauskunft.de
  7. HTW Berlin: Stecker-Solar-Simulator, zum Nachrechnen mit deinem eigenen Profil solar.htw-berlin.de
Ratgeber · Oktober 2026

Kurz erklärt.

Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Wallbox und E-Auto folgen als Nächstes.

Balkonkraftwerk anmelden: Das gilt 2026

Du musst dein Balkonkraftwerk nur im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur melden, innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme. Die Anmeldung ist kostenlos. Eine Meldung beim Netzbetreiber ist nicht mehr nötig, solange du die Grenzen einhältst, keine Einspeisevergütung beantragst und den Strom selbst verbrauchst.

Diese Grenzen gelten

Der Wechselrichter darf höchstens 800 Watt leisten, die Module zusammen höchstens 2.000 Watt. Ein Speicher wird im MaStR mit angegeben und ist beim Netzbetreiber zu melden.

Das brauchst du für die Anmeldung

Postleitzahl und Bundesland, Datum der Inbetriebnahme, Zahl und Leistung der Module, Wechselrichterleistung und die Nummer deines Stromzählers. Die Frage nach Einspeisevergütung beantwortest du bei reinem Eigenverbrauch mit Nein. Das Formular dauert etwa 15 bis 20 Minuten.

Zähler, Mieter und Steuer

Dreht sich dein alter Zähler bei Einspeisung rückwärts, tauscht ihn der Netzbetreiber gegen einen mit Rücklaufsperre oder einen Zweirichtungszähler. Mieter können seit Oktober 2024 vom Vermieter die Erlaubnis verlangen (§ 554 BGB), Wohnungseigentümer sind ähnlich geschützt (§ 20 WEG). Für Anlagen dieser Größe fällt keine Umsatzsteuer an (0 %), und bei reinem Eigenverbrauch ist in der Regel keine Anmeldung beim Finanzamt nötig.

Deine Checkliste

Quelle: homeandsmart, Balkonkraftwerk anmelden 2026 (aktualisiert 02.04.2026). Geprüft am 25.10.2026.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk? So liest du die Rechnung

Entscheidend ist nicht, wie viel Strom die Module erzeugen, sondern wie viel davon du selbst verbrauchst. Was dein Haushalt gerade nicht braucht, geht in der Regel ohne Vergütung ins Netz.

Drei Stellschrauben

Verbrauch am Tag: Waschmaschine und Geschirrspüler mittags laufen zu lassen, hebt den Eigenverbrauch. Teste es im Rechner, indem du den Grundverbrauch erhöhst.

Ausrichtung: Eine Südseite bringt deutlich mehr als eine Nordseite. Wähle sie im Rechner aus.

Strompreis: Je teurer dein Strom, desto schneller zahlt sich die Anlage ab.

Was der Rechner annimmt

Einen durchschnittlichen Tag, 900 kWh Ertrag pro kWp bei idealer Ausrichtung, 2 % Strompreisanstieg und 0,5 % Leistungsverlust pro Jahr. Stiftung Warentest nennt für leicht geneigte 800-Watt-Sets gut eine Megawattstunde im Jahr und eine Amortisation in unter zwei Jahren. Dein Ergebnis kann abweichen, nimm es als Orientierung.

Balkonkraftwerk als Mieter: Was der Vermieter darf

Seit Oktober 2024 gehören Steckersolargeräte zu den privilegierten baulichen Veränderungen (§ 554 BGB, für Eigentümer § 20 WEG). Als Mieter kannst du vom Vermieter die Erlaubnis verlangen.

Wann der Vermieter ablehnen darf

Nur wenn ihm die Veränderung auch unter Würdigung deiner Interessen nicht zuzumuten ist, etwa bei Gefahr für die Gebäudesicherheit oder bei Denkmalschutz. Eine pauschale Absage reicht nicht.

Das Ob ist geschützt, das Wie nicht

Der Vermieter kann Auflagen machen, zum Beispiel zur Befestigung, zur fachgerechten Montage und zum Rückbau beim Auszug.

So gehst du vor

Kündige das Vorhaben schriftlich an, nenne den Paragrafen, beschreibe Gerät und Befestigung und setze eine Frist für die Antwort. Montiere erst nach der Erlaubnis.

Stromtarif wechseln: Darauf kommt es an

Am 25. Oktober 2026 kostete Strom in der Grundversorgung im Schnitt 40,39 ct/kWh, im günstigsten Tarif 31,13 ct/kWh (3.500 kWh/Jahr, stromauskunft.de). Bei 3.500 kWh sind das über 300 Euro Unterschied im Jahr, mehr als die meisten Sparmaßnahmen im Haushalt bringen.

Kündigungsfristen

Im Grundversorgungstarif kannst du mit zwei Wochen Frist kündigen. Bei Sonderverträgen steht die Frist im Vertrag.

Sonderkündigungsrecht

Erhöht dein Anbieter die Preise, darfst du nach § 41 EnWG außerordentlich kündigen, in der Regel bis die neuen Preise gelten. Der Anbieter muss die Erhöhung verständlich ankündigen und auf dieses Recht hinweisen. Auch bei einem Umzug kannst du sonderkündigen, wenn der Anbieter am neuen Ort nicht liefert.

Worauf du beim Vergleich achtest

Vergleiche die Gesamtkosten für ein Jahr, nicht nur den Arbeitspreis. Läuft ein Bonus nach dem ersten Jahr aus, ist das in der Regel keine Preiserhöhung und gibt dir kein Sonderkündigungsrecht. Der Wechsel selbst ist kostenlos, die Kündigung übernimmt meist der neue Anbieter.

Stromfresser finden: Messen statt schätzen

Ein Messgerät zwischen Steckdose und Gerät zeigt dir die Leistung in Watt. Aus ihr rechnest du die Kosten: Watt mal Stunden pro Tag mal 365, geteilt durch 1.000, mal Strompreis pro kWh.

Ein Beispiel

Ein Gaming-PC mit 300 W, der täglich 3 Stunden läuft, verbraucht rund 329 kWh im Jahr. Bei 35 ct/kWh sind das etwa 115 €. Genau das rechnet dir der Geräte-Rechner oben aus.

Die Grundlast

Lies abends den Zählerstand ab, schalte alle Geräte aus, die du nicht brauchst, und lies morgens noch einmal ab. Der Unterschied zeigt, was dauerhaft im Hintergrund läuft. Schaltbare Steckerleisten trennen Standby-Geräte komplett vom Netz.